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Sinn dieses Seminars ist es, sich mit einem Themengebiet aus dem Bereich der Layoutalgorithmen intensiv und selbständig wissenschaftlich auseinanderzusetzen. Das Thema ist in einem mündlichen Vortrag und einer schriftlichen Ausarbeitung zusammenzufassen. Ein weiterer Sinn dieses Seminars ist es, das Arbeiten in strukturierten zeitlichen Abläufen zu üben, wie es z.B. für Workshops/Tagungen üblich ist. Beide Aspekte sind erfahrungsgemäß eine gute Vorbereitung auf die Anfertigung einer Abschlussarbeit. Es sind auch diverse Abschlussarbeitsthemen (Bachelor oder Master) auf diesem Themengebiet zu vergeben; bei Interesse sprechen Sie uns bitte an.

Dieses Seminar wird in zwei Varianten angeboten, als Bachelor-Modul und als Master-Modul. Im Vergleich zum Bachelorseminar erwartet das Masterseminar eine größere Einbeziehung von verwandten Arbeiten, und dementsprechend eine umfangreichere Ausarbeitung und Präsentation (siehe unten).

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Wichtige Eckdaten

VoraussetzungenWissenschaftliches Arbeiten für Seminar und Abschlussarbeiten von Frau Peters.
DozentenReinhard von Hanxleden (rvh@informatik.uni-kiel.de)
Christoph Daniel Schulze (cds@informatik.uni-kiel.de)
BlockseminartagMontag, 25. Februar 2019

Themen

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Zur Verfügung stehen die folgenden Paper verschiedenen Themenbereichen. Die Paper werden first-come-first-serve vergeben. Ist ein Paper schon an jemanden vergeben, vermerken wir das hier. Viele der Links werden nur aus dem Netz der Uni Kiel heraus funktionieren. Bei Problemen einfach Bescheid sagen.

Note

Die Paperliste befindet sich aktuell noch im Aufbau, also verlasst euch besser noch nicht darauf.

Graph Layout

Wybrow, Marriott, Stuckey. Orthogonal hyperedge routing. Diagrams 2012.

Bottoni, Costagliola, Fish. Euler diagram encodings. Diagrams 2012.

Perception

Baimagambetov, Howse, Stapleton, Delaney. Generating effective Euler diagrams. Diagrams 2018.

Erwig, Smeltzer. Variational pictures. Diagrams 2018.

Burns, Carberry, Elzer, and Chester. Automatically recognizing intended messages in grouped bar charts. Diagrams 2012.

Purchase, Freeman, Hamer. An exploration of visual complexity. Diagrams 2012.

Alqadah, Stapleton, Howse, Chapman. Evaluation the impact of clutter in Euler diagrams. Diagrams 2014.

Chapman, Stapleton, Rodgers, Micallef, Blake. Visualizing sets: an empirical comparison of diagram types. Diagrams 2014.

Miscellaneous

Fox, de Vries, Lima, Loker. Exploring representations of student time-use. Diagrams 2016.

Kriglstein, Haider, Wallner, Pohl. Who, where, when and with whom? Evaluation of group meeting visualization. Diagrams 2016.

Tversky, Gao, Corter, Tanaka, Nickerson. People, place, and time: inferences from diagrams. Diagrams 2016.

Lloyd, Rodgers, Roberts. Matro map colour-coding: effect on usability in route tracing. Diagrams 2018.

Durugbo. Modelling information flow: improving diagrammatic visualizations. Diagrams 2012.

Nagy. Graphical representations of context-free languages. Diagrams 2014.

Bojda, Bubnó, Nagy, Takács. A graphical representation of boolean logic. Diagrams 2014.

Ablauf

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Termine im Semester

DateTopic

Ende der Frist für die Themenauswahl (per Mail an Christoph Daniel)

Vorbesprechung/Kick-Off, LaTeX/Git Kurzeinführung, CAP 4, R. 1115

Abgabe Ausarbeitungsgerüst (Abstract, Einleitung, Gliederung, Stichworte zum Inhalt der Kapitel, Bibliographie)

Individualtermine

Abgabe der Erstversion der vollständigen Ausarbeitung

Individualtermine

Abgabe der Review-Version der Ausarbeitung

Zuordnung Ausarbeitungen/Reviewer (per Email)

Abgabe der Reviews

Vortrag zur Gestaltung einer guten Präsentation

Abgabe der Vortragsfolien und Handoutfolien (siehe Hinweise unten)

Individualtermine

Abgabe der Endversionen der Vortragsfolien, Handouts und Ausarbeitungen, Anschließend Druck der Proceedings (inkl. Ausarbeitungen und Handoutfolien)

Ganztägiges Blockseminar mit Vorträgen

Agenda des Blockseminars

Die Vorstellung des jeweils bearbeiteten Themas wird im Rahmen eines eintägigen Blockseminars stattfinden. Die Teilnahme am gesamten Seminartag ist Pflicht.

Note

Die Agenda bauen wir im Laufe des Semesters.

Organisatorische Details und Benotung

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Ausarbeitung, Vortrag, Review

Das Seminar beinhaltet die Erstellung einer Ausarbeitung, eines Vortrags, und zweier Reviews.

Ausarbeitung

Die Ausarbeitung soll eine Übersicht über das behandelte Themengebiet darstellen. Sie sollte so verfasst sein, dass sie von einer fortgeschrittenen Bachelor-Informatik-Person gut verstanden werden kann. Die Ausarbeitung soll 6 (Master) bzw. 4 (Bachelor) Seiten umfassen, nicht mehr und nicht weniger, und den ACM LaTeX-Style verwenden. Für mögliche Vorlagen zu den Ausarbeitungen siehe die Proceedings der früheren Seminare. Auch empfehlenswert ist ein Blick in die Hinweise für die Anfertigung einer Abschlussarbeit.

Vortrag

Der Vortrag soll 40 Minuten (Master) bzw. 25 Minuten (Bachelor) lang sein, woran sich 5 Minuten Zeit für Fragen anschließen. Zu dem Vortrag sollen Folien erstellt werden. Die Vortragsfolien sollten Seitennummern enthalten. Sollte das Thema auch eine konkrete Implementierung behandeln, ist eine entsprechende kurze Tool-Demo im Rahmen des Vortrages sinnvoll. Die Arbeitsgruppe bietet jeder vortragenden Person an, eine Videoaufnahme des Vortrags zu erstellen und zur Verfügung zu stellen.

Review

Ein Review einer Ausarbeitung besteht aus folgenden zwei Komponenten:

  1. Generelle Anmerkungen (was gefällt Ihnen / gefällt Ihnen nicht zu Inhalt, Gliederung und Lesbarkeit) sowie generelle Verbesserungsvorschläge. Mindestens eine halbe Seite, abgegeben als PDF-Datei.
  2. Detailliertere Korrekturen als elektronisch annotierte PDF-Version der Review-Version der Ausarbeitung. Es empfiehlt sich, hier nur mit dem Adobe Reader zu arbeiten, da Annotationen verschiedener PDF-Viewer oft inkompatibel sind.

Ein eingescannter, handschriftlich annotierter Ausdruck der Ausarbeitung (generelle Anmerkungen sind auch hier erforderlich!) ist notfalls auch in Ordnung (wenn gut lesbar), sollte aber vermieden werden. Die Zuordnung von Papern zu Reviewenden geschieht kurzfristig nach dem Abgabetermin für die Review-Versionen der Ausarbeitungen, basierend auf den dann abgegebenen Ausarbeitungen.

Jede teilnehmende Person erhält die Proceedings des laufenden Seminars.

Benotung

Das Seminar ist benotet. Die Endnote basiert auf den einzelnen Meilensteinen (Versionen der Ausarbeitung, Reviews, Folien, Vortrag). Es werden jeweils die Qualität sowie die Rechtzeitigkeit (siehe Terminplanung) bewertet. Das Nicht-Einhalten von Terminen kann zum Nicht-Bestehen des Seminars führen.

Technische Details

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Git und LaTeX

Wir haben ein Git-Repository, in welchem Sie Ihre Ausarbeitungen und Folien ablegen sollen. Das Repository liegt in unserem Bitbucket-System, in welchem Sie sich mit Ihrem Informatik-Account anmelden können. Es empfiehlt sich, in Ihrem Profil einen SSH-Key zu hinterlegen.

Sie können das Repository folgendermaßen auschecken, falls Sie einen SSH-Key hinterlegt haben:

Code Block
languagebash
git clone  ssh://git@git.rtsys.informatik.uni-kiel.de:7999/sem/18ws-layout.git

Damit wir beim Erstellen der Proceedings nicht wahnsinnig werden, richten Sie sich bitte nach den Namenskonventionen, die wir weiter unten beschreiben.

  • Reichlich Dokumentation zum Git Source Code Management System findet man unter http://www.git-scm.com/. Eine nette Einführung gibt es hier.
  • Für den Zugriff auf das Repository müssen wir Sie in unserem  Bitbucket  dafür freischalten. Das sollten wir anhand der Teilnehmerliste prima tun können. Falls Sie keinen Zugriff auf das Repository bekommen, schreiben Sie uns eine E-Mail.
  • ACM Style in deutscher oder englischer Version. Im Git Repository befinden sich im Unterverzeichnis init/ eine Reihe von Dateien, welche Sie als Vorlage nehmen können (siehe README.txt).
  • Wir benutzen pdflatex (erstellt PDF-Dateien) und nicht direkt LaTeX (erstellt DVI Dateien). Hauptunterschied ist die Einbindung von Grafiken. In pdflatex siehe z.B. http://latex.mschroeder.net/#grafiken (Es sollte immer eine komplette figure Umgebung mit caption, label und Referenz im Text benutzt werden!) Von der Kommandozeile aus kann ein PDF mit latexmk -pdf filename erstellt werden (latexmk ruft automatisch pdflatex und biber auf).
  • Bibliographie: Siehe ACM Beispiel (hier werden die Bibliographielemente in eine eigene *.bib Datei ausgelagert).

Namenskonventionen

Auch wenn das Einchecken generierter Binärdateien generell eher vermieden werden sollte, sind für dieses Seminar auch die folgenden PDFs einzuchecken, um unnötige Kompilierungsschwierigkeiten bei Dozenten und Reviewern zu vermeiden. Grafiken sollten in einem Unterordner (z.B. images) abgelegt werden. Grafiken sollten weiterhin möglichst skalierbare  Verktorgrafiken sein, die als PDF eingebunden werden können. Nicht einzuchecken sind temporäre Dateien (.aux etc.).

Die Namen für die Dateien, die im Git abzulegen sind, sollen wie folgt (gleichartig) aufgebaut sein. Bitte halten Sie sich von Anfang an an diese Namenskonventionen. Das vermeidet unnötige Sucherei, bewahrt uns vor späteren Schwierigkeiten mit automatischen Skripten und macht umständliches Umbenennen überflüssig. Außerdem wird cds sonst böse.

Ausarbeitung<login>/sem16ws-<login>.[tex/pdf]
Vortragsfolien<login>/sem16ws-<login>-talk.[tex/pdf]
Handoutfolien<login>/sem16ss-<login>-handout.[tex/pdf]
Review

Generelle Anmerkungen:
<login review-Empfänger>/sem16ss-<login review-Empfänger>-reviewnotes-<login Reviewer>.[pdf]

Annotiertes PDF:
<login review-Empfänger>/sem16ws-<login review-Empfänger>-review-<login Reviewer>.[pdf]

Die Handoutfolien unterscheiden sich von den Vortragsfolien dadurch, dass die Handoutfolien keine Animationen für die Präsentation am Beamer enthalten. Beim Arbeiten mit der LaTeX-beamer Klasse können Handoutfolien durch das Hinzufügen eines optionalen Argumentes bei der Deklaration der Dokumentenklasse generiert werden (\documentclass[trans]{beamer}).

Ressourcen

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Generell ist es empfehlenswert, aus dem Uni-Netz heraus nach verwandten Publikationen zu suchen, da man hier Zugriff auf einige Online-Blbliotheken bekommt. Zur Suche empfehlen sich folgende Suchmaschinen und Seiten:


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